Viva - Kronen Kebap Haus

Am Freitag haben wir die Route wieder aufgenommen und haben das zweite "Restaurant" aufgesucht, um es zu testen. Der Name ist 'Viva - Kronen Kebap Haus'. Die Aufmachung ist einfach: im vorderen Teil ein Döner-Imbiss-Restaurant und im hinteren Teil ein paar enge Plätze, wo man die Nahrung in Ruhe zu sich nehmen kann. Als wir eintraten, fiel uns gleich auf, dass hier ziemlich tote Hose herrscht. Die zwei Herren, die dort ihren Dienst schoben, schienen auch schon ganz eingerostet zu sein, da sie sich in Zeitlupe zu bewegen schienen. Wir gaben unsere Bestellung auf und durften dann unseren Platz im hinteren Teil einnehmen. Denn wenn man schon testet, muss man das ja in Ruhe tun und nicht einfach mal so auf die schnelle, nen Döner auf die Hand... Matthias bestellte mir einen Teller Falafel mit Salat und für sich einen Lahmacun mit Salat und Dönerfleisch - nur zur Info: man spricht das 'lahmahtschun'. Matthias bestellte nämlich einen 'Lamakun' und der Mann schien das erst nicht verstehen zu wollen - obwohl ich gedacht hätte, dass die ständig falsch ausgesprochene Bestellungen erhalten müssten. Naja, vielleicht war sein Gehör auch bereits eingerostet. Nach ein paar Minuten wurden uns unsere frisch zusammengestellten Gerichte serviert und wir begannen zu kosten. Leider muss ich sagen, dass mir die Falafel viel zu hart und trocken waren. Ich kenne sie eher knusprig und auch sonst leckerer. Aber dass kann auch daran gelegen haben, dass sie wohl schon ne Weile in der Auslage lagen und das Erwärmen in der Mirkrowelle hat wahrscheinlich noch sein Übriges dazu getan. Aber der Tomatenreis und der Salat mit Joghurtsoße dazu waren recht lecker. Matthias' Lahmacun wurde in kleine dreiecke aufgeschnitte und zu recht viel knusprigem Dönerfleisch und einer Salatbeilage serviert. Das Gericht war rundum lecker und auch ziemlich reichhaltig wenn man den Preis von knapp 4 Euro bedenkt. Man kann sich übrigens auch vom Tee aus einem Teekocher bedienen. Ich beobachtete, wie sich ein anderer Gast 4 Würfelzucker in sein kleines Teeglas gab und als wir den Tee dann probierten, wussten wir auch, dass man den Tee so trinken MUSS, da es sonst etwas bitter sein könnte... Unser Fazit zu diesem kleinen Dönerladen ist, dass wir definitiv noch mal dort hingehen würden, da man dort für echt wenig Geld, leckeres Essen bekommt, von dem man auch satt wird. Wir wissen aber nicht, ob wir uns noch mal in den hinteren Teil setzen würden, da die Einrichtung wirklich nicht so geschmackvoll ist und Matthias' Bank teilweise schon recht instabil erschien. Aber einen leckeren Döner auf die Hand würden wir uns dort bestimmt wieder mal holen.

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