Restaurant Continent

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Die nächste Station auf unserem Food (S)Trip war das indische Restaurant "Continent". Hurra! Ausnahmsweise mal keine Dönerbude! Begleitet haben uns dieses Mal Manu und Uli (@ulinder).

Unser erster Eindruck war eigentlich ganz positiv, da das Restaurant von außen zwar eher nach Fast Food aussieht, innen dann aber doch ein Restaurant ist, das zum längeren Verweilen einlädt. Die Einrichtung ist irgendwie typisch asiatisch: kitschig und teilweise billig, aber man sieht, dass sich die Herrschaften Mühe geben, alles schön einzurichten. Zum Essen: wir hatten unsere Schlemmerblöcke mitgebracht (2 Gerichte zum Preis von einem) und mussten daher etwas von der Karte essen und auf das Buffet verzichten. Als Vorspeisen gab es in Kichererbsen gebackenen Käse und Naan. Die Hauptspeisen waren Hühnchen in diversen Saußen mit Spinat, Curry und Mango. Und zu allem halt Reis. Geschmacklich war es insgesamt ganz ok bis auf die Tatsache, dass die Soßen ziemlich salzig waren. Wäre ja noch akzeptabel gewesen, wenn die Versorgung mit Getränken gut gewesen wäre. Und da sind wir schon beim nächsten Kritikpunkt. Der Service war einigermaßen bescheiden. Wenn man den Kellner 2x an den Tisch rufen muss, weil etwas fehlt, ist das Ding eigentlich schon gelaufen. Und wenn der Kollege dann noch den Eindruck macht, dass er lieber Servietten faltet, statt die Gäste zu bedienen, hört der Spaß auf. Da fällt es mir persönlich schon schwer, noch Trinkgeld zu geben.

Alles in allem war es ein ganz nettes Essen aber sicher auch der letzte Besuch in diesem Restaurant. Da gibt es in Karlsruhe eindeutig bessere indische Küche und auch besseren Service (obwohl man den auch schon fast suchen muss).

Bei der nächsten Station gibt's wieder was vom Bosporus. Fantastisch! Ich freu mich.

K2 Döner Kebap

Heute ging es nun endlich weiter auf unserer Tour und es ging mal wieder zu einer Dönerbude! Und es gab ganz klassisch - 2 Yufka-Döner. Hhhhhhhm? Naja. Nicht wirklich. Es war viel Fleisch in der Rolle, aber leider war die Konsistenz eher wie Lederstreifen und das Sößchen konnte es leider auch nicht wirklich rausreißen, da anscheinend an Gewürzen gespart wurde. Naja, für einen schnellen Happen nach ner Party reicht dieser Laden aber wohl aus, denn des nachts ist es eine der meist besuchten Dönerbuden.

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Kaiser Grill

Als ich gerade eben in der Camera Roll meines iPhones stöbere, fiel mir auf, dass wir unseren letzte Station noch gar nicht kommentiert haben. OMG! Das war ja schon am vergangenen Montag. Also hole ich das mal schnell nach.
Die 5. Station auf unserer kulinarischen Reise über die Kaiserstraße war der bereits 2. Dönerladen. Und da kommen noch einige. :) Der Kaisergrill war etwas besser besucht als der vorherige und hat uns insgesamt auch besser gefallen. Die Einrichtung war etwas moderner und die Crew war freundlich und zuvorkommend. Der Chef kam sogar an unseren Tisch, um die Bestellung aufzunehmen. Ist ja bei so Imbissbuden eher unüblich. Wir bestellten eine Rote-Linsen-Suppe, gefüllte Weinblätter, Lahmacun und Döner auf dem Teller und eine Cola für insgesamt 18 EUR. Bis auf die Linsensuppe, die ein wenig zu wässrig und fad war, hat alles eigentlich ganz gut geschmeckt. Und es war verdammt viel und wir sind gut satt geworden. Was wir nicht so toll fanden war, dass die Hauptgerichte nur ca. 2 Minuten nach den Vorspeisen serviert wurden. Aber gut, bei einem Imbiss darf man da nicht allzu viel erwarten. Dafür war der Tee gut und natürlich kostenlos.

Bei der Gelegenheit fällt mir gerade ein, dass wir ja heute abend mit Freunden orientalisch kochen. Da wird es Falafel, Köfte, Fladenbrot, Schafskäseröllchen, Humus und diverse andere Leckereien geben. Das wird fein!

Kaisergrill

WOK Imbiss

Dieses Mal ging es wieder zum Asiaten. Der Imbiss wirbt schon an der
Menütafel damit, dass alle Speisen mit Glutamat zubereitet werden.
Naja, seien wir mal ehrlich: was anderes erwartet man in einem
asiatischen Imbiss auch nicht. Unsere 2 Gerichte waren dann auch,
naja, sättigend. Leider müssen wir sagen, dass sowohl das Ambiente als
auch der Geschmack des Essens (trotz Glutamat) nicht so berauschend
waren. Also ein eindeutiges: "Da müssen wir nicht noch mal hin."

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Welcome to Hooters!

Die nächste Station auf unserer Route war Hooters, seines Zeichens amerikanisches Burgerrestaurant und Sportsbar, vor allem bekannt durch die "sportlich" bekleideten Hootergirls. Begleitet haben uns dieses Mal Uli (@ulinder) und Manu.

Dies war unser erster Besuch im Hooters und unsere Erwartungen waren nicht allzu hoch. Von Außen sieht das Restaurant immer recht leer aus und macht nicht wirklich einen einladenden Eindruck. Beim Betreten des Restaurants wurden wir von den Hootergirls mit einem überschwänglichen "Welcome to Hooters!" begrüßt, was von uns mit dem obligatorischen "Moooin" erwidert wurde. Ist in Deutschland schon etwas merkwürdig, so begrüßt zu werden. Das recht große Restaurant war dann aber doch besser gefüllt als erwartet. Nachdem wir Platz genommen hatten, ließen wir erst einmal die Einrichtung und das Flair auf uns wirken. So richtig begeistern konnte uns beides nicht. Die Einrichtung ist billig und versucht lediglich, den Stil amerikanischer Burgerrestaurants zu imitieren. Mit ein bisschen mehr Liebe zum Detail könnte man da Einiges verbessern. Was die Stimmung angeht: es ist halt eine Sportsbar. Dementsprechend hängt an jeder Wand mindestens 1 Fernseher und brüllt das aktuelle Sportprogramm von Sky durch das Restaurant. Wir empfanden es ein wenig störend, dass wir uns deshalb ziemlich laut unterhalten mussten. 
Leider war die unserem Tisch zugeteilte Bedienung nicht die schnellste und insgesamt auch recht unaufmerksam. Gerade in einem Restaurant nach amerikanischem Vorbild erwarte ich einen viel besseren Service. Nun gut, kommen wir mal zum Essen. Um es mit mit einem Satz zu sagen: Gut war's nicht, aber viel. Wir hatten 3 Burger und einmal Quesadilla bestellt. Die Burger waren ziemlich lieblos und grob angerichtet. Die riesigen Zutaten sahen nicht wirklich lecker aus und schmeckten auch dementsprechend. Das Burgerfleisch kam aus der Kühltruhe und schmeckte nur durchschnittlich gut. Und die riesige Tomatenscheibe und die eher lasche BBQ-Sauce machten das nicht unbedingt wieder wett. Da schmecken die Burger im Jaroon's American Diner im Filmpalast oder im American Diner in Durlach für ähnliche Preise wesentlich besser. Bier, Wein, Kaffee und Ben & Jerry Eis rundeten unsere Menüs ab.
Zur Unterhaltung der Gäste gab's irgendwann noch den "berühmten" Hootergirls-Tanz, oder wie auch immer man das nennt, wenn 5 knapp bekleidete Mädels zu "Cotton Eye Joe" ihre ... äähm ... Dinger durch das Restaurant hüpfen lassen. Naja, war ein ganz netter Versuch, die Stimmung ein wenig zu heben. Aber irgendwie war es nicht authentisch.

Alles in allem war der Besuch bei Hooters ein wenig enttäuschend. Ich finde Konzeptgastronomie eigentlich gut und stehe gerade auf American Diner Restaurants. Und die Idee, die Gäste mit sportlichen - oder sagen wir ruhig mal - heißen Mädels zu bedienen, finde ich auch gut und kann mir vorstellen, dass das auch wirklich gut funktionieren kann ohne eine milieuhaften Beigeschmack zu bekommen. Aber da müssen die Bedienungen schon ein wenig mehr bieten (vor allem Charme!) als knappe Kleidung.

In diesem Sinne: "Welcome to Hooters!!"

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Viva - Kronen Kebap Haus

Am Freitag haben wir die Route wieder aufgenommen und haben das zweite "Restaurant" aufgesucht, um es zu testen. Der Name ist 'Viva - Kronen Kebap Haus'. Die Aufmachung ist einfach: im vorderen Teil ein Döner-Imbiss-Restaurant und im hinteren Teil ein paar enge Plätze, wo man die Nahrung in Ruhe zu sich nehmen kann. Als wir eintraten, fiel uns gleich auf, dass hier ziemlich tote Hose herrscht. Die zwei Herren, die dort ihren Dienst schoben, schienen auch schon ganz eingerostet zu sein, da sie sich in Zeitlupe zu bewegen schienen. Wir gaben unsere Bestellung auf und durften dann unseren Platz im hinteren Teil einnehmen. Denn wenn man schon testet, muss man das ja in Ruhe tun und nicht einfach mal so auf die schnelle, nen Döner auf die Hand... Matthias bestellte mir einen Teller Falafel mit Salat und für sich einen Lahmacun mit Salat und Dönerfleisch - nur zur Info: man spricht das 'lahmahtschun'. Matthias bestellte nämlich einen 'Lamakun' und der Mann schien das erst nicht verstehen zu wollen - obwohl ich gedacht hätte, dass die ständig falsch ausgesprochene Bestellungen erhalten müssten. Naja, vielleicht war sein Gehör auch bereits eingerostet. Nach ein paar Minuten wurden uns unsere frisch zusammengestellten Gerichte serviert und wir begannen zu kosten. Leider muss ich sagen, dass mir die Falafel viel zu hart und trocken waren. Ich kenne sie eher knusprig und auch sonst leckerer. Aber dass kann auch daran gelegen haben, dass sie wohl schon ne Weile in der Auslage lagen und das Erwärmen in der Mirkrowelle hat wahrscheinlich noch sein Übriges dazu getan. Aber der Tomatenreis und der Salat mit Joghurtsoße dazu waren recht lecker. Matthias' Lahmacun wurde in kleine dreiecke aufgeschnitte und zu recht viel knusprigem Dönerfleisch und einer Salatbeilage serviert. Das Gericht war rundum lecker und auch ziemlich reichhaltig wenn man den Preis von knapp 4 Euro bedenkt. Man kann sich übrigens auch vom Tee aus einem Teekocher bedienen. Ich beobachtete, wie sich ein anderer Gast 4 Würfelzucker in sein kleines Teeglas gab und als wir den Tee dann probierten, wussten wir auch, dass man den Tee so trinken MUSS, da es sonst etwas bitter sein könnte... Unser Fazit zu diesem kleinen Dönerladen ist, dass wir definitiv noch mal dort hingehen würden, da man dort für echt wenig Geld, leckeres Essen bekommt, von dem man auch satt wird. Wir wissen aber nicht, ob wir uns noch mal in den hinteren Teil setzen würden, da die Einrichtung wirklich nicht so geschmackvoll ist und Matthias' Bank teilweise schon recht instabil erschien. Aber einen leckeren Döner auf die Hand würden wir uns dort bestimmt wieder mal holen.

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Wokman a.k.a. Tante Käthe

Die erste Station auf unserer kulinarischen Reise vom Kronenplatz zum Mühlburger Tor war der Wokman, vielleicht besser bekannt als Tante Käthe.
Zur Zeit ist das ein thailändischer Schnellimbiss mit einer offenen Küche. Man bekommt tatsächlich sehr schnell sein Essen und darf sich über ziemlich volle Teller mit sehr heißem Essen freuen. Das war's dann aber auch schon fast mit der Freude. Die Gerichte könnten einiges mehr an Gewürzen vertragen! Wir hatten Wan-Tans in der Suppe und gebacken und Hühnchen mit rotem Curry und Knusperente mit Bambusstreifen und Pilzen. Die Currysoße war lediglich scharf, aber nicht wirklich gut gewürzt. Und die Soße für die Ente war mehr oder weniger nur fettig. Ansonsten gab's aber echt viel Fleisch und Gemüse und die Ente war tatsächlich schön knusprig. Für den Preis von 18,80 € für 2 Vorspeisen, 2 Gerichte und 1 Cola aber alles in allem halbwegs in Ordnung. Wir sind satt geworden, müssen hier aber nicht unbedingt noch mal essen gehen.

Gesprächsthema war heute übrigens der einwöchige Nachwuchs einer Arbeitskollegin von Bianca.

Qype-Eintrag: http://www.qype.com/place/402439-Tante-Kaethe-Karlsruhe

Nächste Station: Viva Kebap Haus

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Das Ziel

Wir - das sind meine Frau Bianca und ich - haben uns für 2011 vorgenommen, eine kleine kulinarische Reise zu unternehmen. Und zwar in Karlsruhe, um genau zu sein auf der Kaiserstraße. Einmal die Fußgängerzone vom Kronenplatz bis zum Mühlburger Tor. In dieser Reihenfolge! Und wir werden nichts auslassen. Ob es Restaurants, Bistros, Pizzerien, fernöstliche Fast-Food-Küchen oder Dönerbuden sind: wir werden in allen Lokalen etwas essen und hier unseren Senf dazu geben.
Wer uns auf unserer kleinen Reise begleiten möchte, ist gerne eingeladen. Termine werden wir kurzfristig über die bekannten Kommunikationskanäle bekannt geben.

Und los geht's! Wie man auf badisch so schön sagt: Ähn guuden!